Schwangerschaft und Mutterschaft nach Eizellspende

Nach Eizellspende können Frauen, die zuvor unfruchtbar waren, doch noch das große Glück der Mutterschaft erleben. Viele Patientinnen, die zu uns kommen, haben jahrelang versucht, durch eine IVF-Behandlung oder andere Behandlungsmethoden schwanger zu werden und diese Versuche sind immer wieder fehlgeschlagen. Es ist daher wirklich nicht erstaunlich, dass sie sich, wenn die Behandlung dann endlich erfolglecih ist, umso mehr über ihr Glück nach Eizellspende schwanger zu sein und die Aussicht Mutter zu werden freuen.
Ähnlichkeiten und Unterschiede während der Schwangerschaft

Wenn Sie ohne Eizellspende noch nie Ihren Kinderwunsch zu erfüllen konnten, löst die Tatsache, dass Sie nun endlich nach Eizellspende schwanger geworden sind, üblicherweise überwältigende Glücksgefühle aus. Natürlich machen Sie sich möglicherweise ein paar Sorgen darüber, ob die Schwangerschaft gut verlaufen wird und werden sich auch einige Gedanken machen, die sich nur in Zusammenhang mit der Eizellspende ergeben. Sollten Sie Ihrer Familie und Ihrem Freundeskreis sagen, dass Sie nach Eizellspende schwanger geworden sind? Wird das Kind Ihnen und/oder Ihrem Lebenspartner ähnlich sehen? Werden die Erfahrungen und Erlebnisse, die Sie machen werden, genauso wunderbar sein, wie wenn Sie ohne ärztliche Hilfe hätten schwanger werden können?
Wir können all diese Sorgen und Nöte nur allzu gut nachvollziehen. Wenn Sie bei einer früheren Schwangerschaft das Kind dann unglücklicherweise auch noch durch eine Fehlgeburt verloren haben, werden Sie sich vermutlich zusätzlich Gedanken machen, ob dasselbe wieder nach Eizellspende passieren kann. Das Einzige, was wir dazu sagen können, ist, dass jede einzelne Frau die Schwangerschaft ganz unterschiedlich erfährt und wahrnimmt, ganz gleich wie dass Kind gezeugt wurde. Einige machen sich sehr viele Sorgen, andere sind da sorgloser. Die meisten Bedenken lassen sich in zwei Kategorien unterteilen: medizinische und psychologische Fragestellungen.
Medizinische Fragestellungen
Leider besteht bei Patientinnen, die nach Eizellspende schwanger werden, während der ersten drei Monate der Schwangerschaft ein erhöhtes Fehlgeburtsrisiko. Das liegt darin begründet, dass das Zusammenspiel zwischen dem Embryo, den Eierstöcken und der Gebärmutter doch ein wenig anders verläuft als bei einer natürlichen Schwangerschaft, obwohl die Östrogen- und Progesteronpräparate, die Sie zur Unterstützung Ihrer Schwangerschaft einnehmen, ganz genauso wirken, wie wenn Sie auf natürlichem Wege empfangen hätten. Bei einer „natürlichen“ Schwangerschaft produziert das Embryo das sogenannte HCG-Hormon (auch Schwangerschaftshormon genannt), welches die Hormonproduktion des Gelbkörpers im Eierstock stimuliert. Der Eierstock produziert dann Hormone zur Unterstützung der sich entwickelnden Schwangerschaft in der Gebärmutter. Bei einer nach Eizellspende entstandenen Schwangerschaft findet dieses Zusammenspiel so nicht statt
Dies ist auch der Grund, warum ungefähr ein Viertel bis zu einem Drittel aller Frauen, die bei Eizellspende schwanger werden, während der ersten drei Schwangerschaftsmonate irgendwie geartete Blutungen haben. Auch wenn dies nicht unbedingt das Ende der Schwangerschaft bedeuten muss, ist es natürlich äußerst besorgniserregend und beinhaltet schon ein Risiko. Daher geben wir Ihnen an der AVA-Peter Klinik Medikamente zum Stoppen der Blutung mit auf den Weg und sagen Ihnen, was Sie bei der Einnahme befolgen müssen. So ist dafür gesorgt, dass Sie alles Nötige bei sich zu Hause haben, falls eine solche Notfallsituation eintreten sollte. (Die Medikamente können natürlich keine chromosomal bedingten Fehlgeburten verhindern, aber sie können mit Sicherheit Schwangerschaften retten, die durch hormonelle Probleme bedroht sind) Die Anwendung dieser Behandlungsstrategie hat unsere Erfolgsquote signifikant erhöht: 85% der Frauen, die nach Eizellspende schwanger wurden, sind dann auch wirklich Mutter geworden.
Was die Gesundheit des Kindes betrifft, so ist es aufgrund des jungen Alters unserer Eizellspenderinnen bei einigen Problemen (wie z.B. Down Syndrom oder andere Chromosomenstörungen) sogar weniger wahrscheinlich, dass sie auftreten. Hinzu kommt, dass Frauen, die die Mühe auf sich nehmen, mithilfe von Eizellspende schwanger zu werden, zumeist hoch motiviert sind und alles tun werden, um möglichst gesund zu bleiben. Sie nehmen gewissenhaft ihre Vitamine, wie z.B. Folsäure (zum Schutz gegen Spina bifida), ein, gehen regelmäßig zu den Kontrolluntersuchungen und tun ihr Möglichstes, um für die Gesundheit ihres Kindes zu sorgen.

Psychologische Fragestellungen
So glücklich Sie über Ihre Schwangerschaft nach Eizellspende auch sein mögen, vielleicht haben Sie doch gemischte Gefühle, weil Sie Ihrem Kind nicht die eigenen Gene vererben werden. Möglicherweise empfinden Sie Schuldgefühle wegen Ihres Wunsches, Ihr Kind möge Ihnen ähnlich sehen oder Sie machen sich Sorgen über die Bemerkungen, die einige Menschen eventuell über das Aussehen Ihres Kindes fallen lassen werden. Falls Sie über besondere Begabungen verfügen (z.B. für Musik oder Naturwissenschaften) bekümmert es Sie eventuell, dass Sie diese nicht an Ihr Kind werden genetisch vererben können.
Man sollte dabei stets bedenken, dass auch bei Menschen, die auf natürlichem Wege schwanger werden, das Aussehen oder bestimmte Fähigkeiten nicht zwangsläufig auf die nächste Generation übergehen. Es gibt Kinder, die beiden Elternteilen ähneln, es gibt welche, die dem Vater oder der Mutter ähnlich sehen und dann gibt es aber auch welche, die überhaupt keinem der beiden gleichen! Was die Intelligenz oder bestimmte Begabungen betrifft, denken Sie doch einfach mal an all die Familien in Ihrem Bekanntenkreis, in denen die Kinder darauf bestehen, dass sie Individuen sind und in ganz bestimmten Dingen eben nicht so gut (oder so schlecht!) wie ihre Eltern. Die Liebe und die stimulierenden Anregungen, die Sie Ihrem Kind mit auf den Weg geben, werden ihm ermöglichen, sein wahres Potential zu entfalten, wie auch immer es geartet sein mag.
Als die sogenannte austragende Mutter interagieren Sie mit Ihrem Kind vor und nach der Geburt. Die Fürsorge für ein Kind beinhaltet enorm viel körperlichen und sozialen Kontakt. Jegliche Art der alltäglichen Kommunikation stärkt die Mutter-Kind Bindung. Es ist also keineswegs verwunderlich, dass sich eine Eizellempfängerin als die „wahre“ Mutter des Kindes fühlt, schließlich hat sie sich schon um ihr Kind gekümmert, als es mit dem bloßen Augen noch gar nicht zu sehen war. Außerdem wird ein Mensch schließlich nicht nur durch die biologischen Bande mit seinen Eltern geprägt, sondern auch von der Zeit, der Umgebung und den Beziehungen, in denen er oder sie aufwächst.
Für uns an der AVA-Peter Klinik gehört es zum normalen Alltag, über all diese Fragestellungen nach Eizellspende zu sprechen. Die Entscheidung, ob Sie es mit einer Eizellspende versuchen möchten, bleibt natürlich letztlich Ihnen überlassen. Aber wir haben festgestellt, dass das Gefühl der Liebe für ihr zukünftiges Kind, das die Patientinnen empfinden, sobald sie nach Eizellspende schwanger geworden sind, überwiegt und alle anderen Bedenken in den Hintergrund treten lässt. Die Mutter-Kind-Bindung entwickelt sich zusammen mit dem Kind in Ihrem Bauch und das aufregende Gefühl, das Sie empfinden, wenn Sie die Tritte Ihres Kindes spüren, ist genauso wie bei jeder anderen Mutter auch. Während all der Wochen und Monate der Schwangerschaft nähren Sie mit Ihrem Körper das Kind und es ist Ihre Gebärmutter, die ihm Schutz und Geborgenheit bietet. Und wenn es dann soweit ist, durchleben Sie auch die unvergessliche Erfahrung der Geburt Ihres Kindes. Je nach dem, ob Sie sich dafür entschieden haben und ob es möglich ist, werden Sie Ihr Kind Stillen und auch dadurch die emotionale Bindung zum ihm stärken. Was das Baby angeht, so sind Sie seine Mutter und der Mensch, den es lieben wird, egal, ob Sie auf dem natuerlichen Wege oder nach Eizellspende schwanger gewrden sind.
Interessieren Sie sich für eine Eizellspende in der AVA-Peter Klinik?
Bitte füllen Sie zunächst unseren Fragebogen ausEiner unserer erfahrenen Ärzte wird den Fragebogen auswerten und sich dann mit Ihnen je nach Wunsch telefonisch oder per E-Mail in Verbindung setzen.
Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie einfach folgende Nummer an: 007 81 2336 3059. Dort werden Ihre Fragen zwischen 07:00 und 14:00 Uhr Deutscher Zeit Uhr auf Deutsch beantwortet. If you have any questions, an Sie können auch jederzeit eine E-Mail an folgende Anschrift senden: info@clinic.avapeter.com
Wir freuen uns auf eine Nachricht von Ihnen!
Es grüßt Sie herzlich
das gesamte Team der AVA-Peter Klinik
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