Follikelpunktion
Sobald die Follikel eine ausreichende Größe erreicht haben, wird Humanes Choriongonadotropin (Pregnyl, Ovitrelle) gespritzt, damit die Eizellen in die Follikelflüssigkeit freigesetzt werden und die endgültige Reifung erfolgt, also der Eisprung ausgelöst wird. Ungefähr 36 Stunden nach der Injektion werden die Eizellen mit einer durch die Scheidenwand eingeführten Nadel unter Ultraschallkontrolle entnommen.
Abb. Follikelpunktion.
1. Gebärmutter 2. Punktionsnadel 3. Eierstock 4. Ultraschallkopf
5. Scheide 6. Follikel 7. Nadelspitze 8. Gewonnene Eizelle 9. Reagenzglas
Abb. 2. Oocyte retrieval.
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| Follikelpunktion in OP |
Für den Eingriff erhält die Patientin eine Vollnarkose, die intravenös gespritzt wird. Der Eingriff an sich ist relativ kurz und viele Patientinnen vergleichen die Beschwerden danach mit den normalen Regelschmerzen. Nach dem Eingriff muss die Patientin sich ein wenig ausruhen, damit die Narkose abklingen kann. Weil das Medikament die Reaktionsfähigkeit einschränkt, sollte die Patientin an dem Tag nicht mehr Autofahren.
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