Präimplantationsdiagnostik (PID)
Die genetische Präimplantationsdiagnostik bei menschlichen Embryonen (PID) ist das jüngste und dynamischste Gebiet der Pränataldiagnostik. Mit Hilfe der PID ist es zum einen möglich, die Wirksamkeit der bei der Behandlung von fruchtbarkeitsgestörten Patienten eingesetzten assistierten Reproduktionstechniken zu steigern und zum anderen erbliche Krankheiten bei einem Kind zu vermeiden.
Auf dem Gebiet der PID ist unsere Klinik, diejenige mit den umfangreichsten Erfahrungen in ganz Russland. In den letzten sechs Jahren wurde die genetische Präimplantationsdiagnostik an unserer Klinik bei mehr als 400 IVF-Behandlungszyklen erfolgreich eingesetzt.
Am häufigsten wird die PGD bei uns aus folgenden Gründen angewendet:
- Abberationene von Chromosomen (Translokationen, Deletionen) in einem der Partner.
- Alter der Patientin über 35 Jahre.
- Drei oder mehr Fehlgeburten im Frühstadium der Schwangerschaft.
- Mehr als zwei erfolglos verlaufene IVF/ICSI Behandlungen.
- Hochgradig gestörte Spermatogenese (Samenzellbildung).
Gegenwärtig werden die folgenden genetischen Präimplantations-diagnostischen Untersuchungen routinemäßig an unserer Klinik angeboten:
- Nachweis von unbalancierten Chromosomensätzen in Embryonen von Translokations-trägern.
- Nachweis der häufigsten Aneuploidien (Chromosomen 13, 16, 18, 22, 23, X, Y).
- Feststellung des embryonalen Geschlechts.
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Abb. 1. Schema für die genetische Präimplantationsdiagnostik
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